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01. März 2021

Recycling bekommt neuen Lack

Aus den beiden Forschungsinstituten iTN und IOT der Hochschule Zittau/Görlitz erwächst ein neues gemeinsames Verbundinstitut.


Eine Collage mit Fotos von Mitarbeitenden des neuen Verbund-Institutes iTN und IOT, an dem nachhaltige Forschungsthemen behandelt werden.
Die Mitarbeitenden des Verbundinstitutes iTN+IOT freuen sich auf neue gemeinsame Herausforderungen.

Aus den beiden Forschungsinstituten iTN und IOT der Hochschule Zittau/Görlitz wurde am 06.01.2021 ein gemeinsames Institut, das Verbundinstitut für Nachhaltige Verfahrensentwicklung, Oberflächentechnik, Torf- und Naturstoff-Forschung iTN+IOT. Damit ist in Zittau nun eine Forschungseinrichtung im Haus Z IX in der Friedrich-Schneider-Straße 26 entstanden, in welcher zukunftsweisende Themen unserer Zeit hinsichtlich nachhaltiger Prozesse ganzheitlich untersucht und entwickelt werden.

Die Dynamik und das hohe Potential des Verbundinstituts werden durch seine über 30 Mitarbeitenden und forschende Professor*innen erzeugt. Dabei bietet die Interdisziplinarität aller Beteiligten viele Möglichkeiten, sowohl Projekte in den traditionellen Bereichen der ehemals getrennt operierenden Institute für Verfahrensentwicklung, Torf- und Naturstoff-Forschung (iTN) und für Oberflächentechnik (IOT) zu bearbeiten, als auch neu entstehende Synergien zu nutzen.

Künftige Forschungsthemen

Dies können z.B. Themen sein, die sich mit Oberflächentechnik in Verbindung mit nachhaltigen Umwelttechnologien befassen, sowie Forschungsprojekte, die konsequent Aspekte der Kreislaufwirtschaft von der Produktidee bis zum Ende eines Produktes berücksichtigen. Das stärkt insbesondere die Bedeutung und Potentiale der Forschungsschwerpunkte „Energie und Umwelt“ sowie „Werkstoffe - Struktur - Oberflächen“ der Hochschule Zittau/Görlitz.

Mit seinen aktuell vier Arbeitsgruppen

-              Nachhaltige Prozesse und Verfahren für Stoffaufbereitung und Recycling

-              Bodenkunde, Geoingenieurwesen, und Deponierung  

-              Oberflächenbehandlung und Analytik

-              Torf- und Naturstoffe

ist das Verbundinstitut bereits gut auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet. Ein großer zusätzlicher Gewinn ist mit der Gründung der neuen Arbeitsgruppe Bioökonomie durch Prof. Jakob Hildebrandt entstanden. Hierdurch ergeben sich nun neue Forschungspotentiale auf diesem hochaktuellen Gebiet.

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„Mit dem Verbundinstitut iTN+IOT sind wir nun in der Lage, Zukunftsforschung u.a. in den Bereichen der Umweltverfahrenstechnik zu betreiben, um damit einen entscheidenden Beitrag für den Strukturwandel in der Oberlausitz und darüber hinaus zu leisten und die Entwicklungen an unserer Hochschule zu unterstützen“, sagt der neue Direktor des iTN+IOT Prof. Dr. Martin Sturm.

In einer Vollversammlung im Herbst 2020 wurden die gemeinsame Institutsordnung und
-struktur beschlossen. Diese wurden dem Senat der Hochschule Zittau/Görlitz am 21.12.2020 vorgestellt und durch das Rektorat am 06.01.2021 in Kraft gesetzt. Mit der Wahl eines Präsidialsystems mit Prof. Dr. Martin Sturm als Institutsdirektor und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schoenherr als beratend wirkender Präsident, werden die Kompetenzen und Netzwerke des Verbundinstitutes weiter ausgebaut. Die Bezeichnung iTN+IOT wurde aus Kontinuitätsgründen bis zum 31.12.2021 gewählt. Sie wird dann durch einen, den zukünftigen Forschungsaktivitäten angepassten Namen abgelöst.

Prof. Dr.
Martin Sturm
Verbund-Institut für nachhaltige Verfahrensentwicklung, Oberflächentechnik, Torf- und Naturstoff-Forschung (iTN + IOT)
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 8
Gebäude Z IV, Raum A0.09
+49 3583 612-4816
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